Eine unaufhaltsame Macht

Eine unaufhaltsame Macht

 

"Die Vision von
Satoshi Nakamoto ist eine
unaufhaltsame Macht."

Patrick McHenry, US-Kongressabgeordneter

 

Bitcoin ist die Lösung für ein Problem, dass die Menschheit bis dato praktisch nicht lösen konnte. Wie können sich Parteien, die einander weder kennen noch vertrauen, weltweit auf einen Zustand einigen, ohne auf eine zentrale Instanz angewiesen zu sein? In der Informatik spricht man dabei vom Byzantinischen Fehler. Satoshi Nakamoto löste dieses Rätsel auf elegante Weise und veröffentlichte ein Allgemeingut, dass jeder verwenden, modifizieren und weiterentwickeln kann: eine Open-Source-Technologie, die niemandem gehört, auf die niemand ein Patent anmelden kann und die von allen Menschen uneingeschränkt genutzt werden kann. Folgende Elemente sind essentiell für Bitcoin:

  • Dezentralisierung durch unzählige Netzwerkknoten (Nodes)
  • Unveränderbarkeit der Transaktionshistorie
  • Zensurresistenz
  • offener Zugang für alle
  • festgelegte, transparente Zunahme der Geldmenge
  • Limitierung der Geldmenge

Heute ist Bitcoin ein globales Netzwerk, dass den Austausch von Geld sicher, schnell und zensurresistent gewährleistet. Anders als herkömmliches Fiatgeld, wird Bitcoin nicht von einer Zentralbank verwaltet und gesteuert, sondern durch ein System von Konsens zwischen Teilnehmern gesichert. Bitcoin als Geldeinheit außerhalb des gängigen Finanzsystems hat monetäre Eigenschaften, die es dazu prädestinieren, Vermögen in die Zukunft zu transportieren. Es ist ein globales, staatenloses und somit neutrales Geld. Bitcoin gehört niemandem, sondern allen gemeinsam. Das ist ein radikaler Paradigmenwechsel, wenn man bedenkt, dass die Geldpolitik traditionell von einer Handvoll elitärer Technokraten bestimmt wird. Bereits die kleinste Bemerkung eines Zentralbankers über Zinssätze oder Inflation kann die Wirtschaft in Tumult versetzen. Bei Bitcoin dagegen weiß jeder von vornherein, worauf er sich einlässt, da alle Regeln öffentlich sind und nur bei Zustimmung der Netzwerk-Teilnehmer geändert werden.

Erinnern wir uns an die drei Eigenschaften von gutem Geld, so stellen wir fest, dass Bitcoin eine absolut neue und überlegene Form von Geld in einem frühen Stadium ist. Eine Besonderheit ist, dass nicht mehr davon produziert werden kann, egal wie hoch die Nachfrage ist. Es wird niemals mehr als 21 Millionen Bitcoins geben. Alle vier Jahre halbiert sich die Anzahl neu geschürfter Coins, bis voraussichtlich im Jahr 2140 der letzte Bruchteil eines Bitcoins in Umlauf gebracht werden wird. Steigt wie im Fall von Gold der Preis durch eine gestiegene Nachfrage, so hat die Goldindustrie einen Anreiz, mehr Gold in Umlauf zu bringen. Dies drückt auf der anderen Seite wiederum den Goldpreis nach unten.

Bei Bitcoin ist die gesamte Geldmenge von Anfang an festgelegt, genauso wie die Geschwindigkeit, mit der neue Bitcoins ins System kommen. Um zu verhindern, dass mit mehr Minern auch mehr Bitcoins produziert werden, führen alle Knoten im Netzwerk selbstständig alle 2016 Blöcke eine Schwierigkeitsanpassung durch. Das Ziel ist, dass alle 10 Minuten weltweit ein Block gefunden wird. In diesen Blöcken werden Transaktionen verewigt, wofür den beteiligten Minern eine genau festgelegte Belohnung ausgezahlt wird. Wurden zu viele Blöcke gefunden und somit zu viele Bitcoin in Umlauf gebracht, erhöhen die Knoten die Anforderungen an zukünftige Blöcke (Difficulty Adjustment). Das Bitcoin-Protokoll besagt außerdem, dass alle 210.000 Blöcke (ca. alle vier Jahre) der Zufluss von neuen Bitcoins halbiert wird. Als Satoshi Nakamoto im Jahr 2009 die ersten Blöcke produzierte, wurden noch 50 BTC pro Block ausgezahlt. 2013 halbierte sich die Belohnung auf 25 BTC und 2016 auf 12,5 BTC pro Block, was einer jährlichen Menge von 657.000 neuen Bitcoins entspricht. Eine solch strikte monetäre Politik kann kein anderes Geld der Welt aufweisen.

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